Investition & Förderung

Ihr Unternehmen trägt die Kosten von Krankheit bereits

Durch Fehlzeiten, Leistungseinbußen, Fluktuation und den Verlust wertvoller Fachkräfte. Die Frage ist deshalb nicht, ob Gesundheit Geld kostet – sondern ob ungeplant für Krankheit gezahlt oder gezielt in Gesundheit investiert wird.

Wir sorgen dafür, dass Gesundheitsbudgets frühzeitig dort eingesetzt werden, wo sie Belastungen reduzieren, Mitarbeitende stärken und Ausfälle verhindern können.

 

Früher erkennen statt später Ausfälle verwalten

Genau hier setzt unser Betriebliches Gesundheitsmanagement an: Wir erkennen Belastungen, bevor aus ersten Beschwerden längere Erkrankungen, Behandlungen oder Arbeitsausfälle entstehen.

Gesundheitsinvestitionen wirken am besten, bevor Gesundheit verloren geht.

Früh behandeln statt später ausfallen - Fallbeispiele

Rückenschmerzen: Die Operation war bereits geplant

Ein Patient kam mit starken Rückenbeschwerden zu uns. Eine Operation war bereits terminiert. Bei der Untersuchung zeigten sich funktionelle Einschränkungen und Belastungsmuster, die gezielt behandelt werden konnten.

Die Beschwerden gingen deutlich zurück. Nach erneuter ärztlicher Bewertung wurde die geplante Operation nicht mehr durchgeführt.

Was frühzeitiges Handeln in diesem Fall verhindert hat:
Operation · längere Rehabilitation · Arbeitsausfall · Folgekosten

Nackenschmerzen: Erst störend, später arbeitsrelevant

Wiederkehrende Nackenschmerzen werden häufig lange ausgehalten. Erst wenn Beweglichkeit, Konzentration oder Belastbarkeit deutlich nachlassen oder Beschwerden in Schulter und Arm ausstrahlen, wird gehandelt.

Durch eine frühzeitige gezielte chiropraktischer Behandlung  können Schmerzen und funktionelle Einschränkungen deutlich reduziert werden.

Was frühzeitiges Handeln sichern kann:
Beweglichkeit · Konzentrationsfähigkeit · Leistungsfähigkeit · Arbeitsfähigkeit

Früher erkennen, gezielt behandeln und Arbeitsfähigkeit erhalten.

Nicht jede Erkrankung und nicht jede Operation lässt sich verhindern. Doch je früher Beschwerden fachlich eingeordnet werden, desto größer ist die Chance, Belastungen zu reduzieren, Chronifizierung zu vermeiden und lange Ausfallzeiten zu verhindern.

Gesundheitsinvestitionen wirken am besten, bevor aus Beschwerden Folgekosten werden

Finanzierung individuell zusammenstellen

Gute Gesundheitsarbeit muss nicht aus einem einzigen Budget bezahlt werden.

Je nach Unternehmen, Belastungsschwerpunkten und geplanten Maßnahmen kommen unterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten infrage. Wir prüfen jeden Baustein einzeln, stimmen mögliche Förderungen frühzeitig ab und entwickeln daraus ein Gesundheitskonzept, das fachlich sinnvoll und wirtschaftlich realistisch ist.

Mögliche Finanzierungspartner

Gesetzliche Krankenkassen

Können unter bestimmten Voraussetzungen Analysen, Mitarbeiterbefragungen, Gesundheitstage, Workshops, Präventionsangebote und die Evaluation eines strukturierten BGF-Projekts unterstützen. Die AOK beschreibt Analyse, Umsetzung und Erfolgskontrolle ausdrücklich als Bestandteile des BGF-Prozesses.

Berufsgenossenschaften und Unfallkassen

Unterstützen abhängig von Branche und Zuständigkeit insbesondere bei arbeitsbedingten Belastungen, Ergonomie, Arbeitsschutz, Qualifizierung sowie geeigneten Gesundheitstagen und Präventionsprojekten.

 

Betriebliche Krankenversicherung

Kann den Mitarbeitenden ein persönliches Gesundheitsbudget für individuelle Leistungen bereitstellen – beispielsweise für Heilmittel, Präventionskurse, Vorsorge, Psychotherapie oder Heilpraktikerleistungen. Der genaue Leistungsumfang richtet sich nach dem gewählten Tarif.

Deutsche Rentenversicherung

Kann geeignete Präventions- und Rehabilitationsangebote für Mitarbeitende finanzieren, deren Erwerbsfähigkeit gesundheitlich gefährdet ist.

Regionale und öffentliche Förderprogramme

Können zeitlich begrenzt Beratung, Organisationsentwicklung, Führungskräftequalifizierung oder betriebliche Veränderungsprozesse bezuschussen.

Das Unternehmen

Übernimmt eigene Bausteine und mögliche Eigenanteile. Für qualifizierte Gesundheitsmaßnahmen können nach § 3 Nr. 34 EStG bis zu 600 Euro pro Mitarbeiter und Jahr steuerfrei eingesetzt werden.

So kann individuelle Finanzierung in der Praxis aussehen

Jedes Unternehmen hat andere Belastungen und andere Möglichkeiten. Deshalb entwickeln wir zuerst das passende Gesundheitskonzept und prüfen anschließend, welcher Partner welche Bausteine unterstützen kann.

Beispiel 1: Der klassische Einstieg

Die erste Evaluation zeigt, wo im Unternehmen gesundheitlicher Handlungsbedarf besteht.

Darauf aufbauend organisieren wir einen Gesundheitstag mit persönlichen Gesprächen, Gesundheitschecks und weiterführenden Messungen. Anschließend folgen passende Workshops – beispielsweise zu Bewegung, Ergonomie, Stress, Schlaf oder Ernährung.

Mögliche Finanzierung:
Krankenkasse · Berufsgenossenschaft · Unternehmen

Auch die Evaluation und spätere Erfolgskontrolle können unter bestimmten Voraussetzungen Bestandteil des geförderten Projekts sein.

Beispiel 2: Viele Mitarbeitende haben körperliche Beschwerden

Die Evaluation zeigt, dass Rücken-, Nacken- oder Gelenkbeschwerden im Unternehmen besonders häufig auftreten.

Ein Gesundheitstag macht die Belastungen genauer sichtbar. Mitarbeitende mit erhöhtem Bedarf werden anschließend über zwölf Wochen mit Training, Bewegung, Ergonomie und persönlicher Gesundheitsbegleitung unterstützt.

Ist eine zusätzliche Behandlung erforderlich, kann diese – abhängig vom gewählten Tarif – über das Gesundheitsbudget einer betrieblichen Krankenversicherung finanziert und direkt im Unternehmen angeboten werden.

Mögliche Finanzierung:
Krankenkasse · Berufsgenossenschaft · bKV · Unternehmen

Beispiel 3: Führungskräfte sind überlastet und Mitarbeitende kündigen

Die Evaluation zeigt hohe Belastungen bei den Führungskräften, Konflikte in den Teams und Schwierigkeiten in der internen Kommunikation.

Daraus entsteht ein gezieltes Programm mit:

Führungskräftebegleitung · Konfliktmanagement · Teamkommunikation

Bei passenden personalpolitischen und arbeitsorganisatorischen Veränderungsprojekten kann das INQA-Coaching für kleine und mittlere Unternehmen bis zu 80 Prozent der Beratungskosten für maximal zwölf Coaching-Tage übernehmen. Ob das konkrete Vorhaben förderfähig ist, wird vorab durch eine INQA-Beratungsstelle geprüft.

Ergänzend kann ein gemeinsamer Gesundheitstag als Sport- und Teamevent stattfinden – mit Teamchallenges, Bewegung und gemeinsamen Erfolgserlebnissen.

Mögliche Finanzierung:
Öffentliche Förderung · Krankenkasse · Berufsgenossenschaft · Unternehmen