Psychische Gefährdungsbeurteilung
Rechtssicher. Anonym. Mit wenig internem Aufwand.
Psychische Belastungen müssen als Teil der Gefährdungsbeurteilung berücksichtigt werden. Wir übernehmen die Vorbereitung, Befragung, Auswertung und Maßnahmenempfehlung.
Arbeitgeber sind verpflichtet, psychische Belastungen im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung zu erfassen, geeignete Maßnahmen festzulegen und deren Wirksamkeit zu dokumentieren.
Eine fehlende oder unzureichende Umsetzung kann behördliche Anordnungen nach sich ziehen. Werden diese nicht erfüllt, sind Bußgelder von bis zu 30.000 Euro möglich. In besonders schweren Fällen können weitere rechtliche Konsequenzen entstehen.
So läuft die Analyse ab
Wir steuern den gesamten digitalen Prozess – vom ersten Gespräch bis zur fertigen Gefährdungsbeurteilung.
Vorbereiten
In einem kompakten Auftaktgespräch schaffen wir die Grundlage:
- Unternehmensstruktur und Arbeitsbereiche
- aktuelle Herausforderungen und Besonderheiten
- Ablauf, Datenschutz und interne Kommunikation
Digital befragen
Die Mitarbeiter erhalten per E-Mail Zugang zu unserem modernen Online-Fragebogen:
- anonymisiert und datenschutzgerecht
- am Smartphone, Tablet oder Computer
- auf Wunsch in der jeweiligen Muttersprache
Für eine hohe Teilnahme empfehlen wir die Bearbeitung während der Arbeitszeit.
Auswerten, präsentieren
Das Unternehmen erhält:
- die dokumentierte psychische Gefährdungsbeurteilung
- Stärken und priorisierte Belastungsfelder
- konkrete und umsetzbare Maßnahmenempfehlungen
- eine persönliche Präsentation der Ergebnisse
Der Fragebogen
Psychische Gefährdungsbeurteilung
Die Befragung betrachtet nicht die psychische Gesundheit einzelner Mitarbeiter, sondern die Bedingungen, unter denen gearbeitet wird.
Sie zeigt, wo Belastungen entstehen, welche Ressourcen bereits vorhanden sind und an welchen Stellen das Unternehmen gezielt ansetzen kann.
Wir betrachten, ob Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Abläufe klar geregelt sind und im Arbeitsalltag bewältigt werden können.
Dazu gehören unter anderem:
- Arbeitsmenge und Zeitdruck
- Aufgabenverteilung und Zuständigkeiten
- Unterbrechungen und widersprüchliche Anforderungen
- Handlungsspielräume
- verfügbare Zeit, Informationen und Arbeitsmittel
Ziel ist es, organisatorische Belastungen und unnötige Reibungsverluste frühzeitig zu erkennen.
Hier geht es darum, wie gut sich Arbeitszeiten, Erreichbarkeit und private Verpflichtungen miteinander vereinbaren lassen.
Betrachtet werden unter anderem:
- Arbeits- und Dienstzeiten
- Planbarkeit und kurzfristige Änderungen
- Pausen und Erholungsmöglichkeiten
- Überstunden und Erreichbarkeit
- Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben
Die Fragen zeigen, ob ausreichende Regeneration im Arbeitsalltag tatsächlich möglich ist.
Dieser Bereich betrachtet, wie Mitarbeiter die Zusammenarbeit im Team und die Unterstützung durch ihre Führungskräfte erleben.
Dazu gehören:
- Kommunikation und gegenseitige Unterstützung
- Wertschätzung und Feedback
- Umgang mit Konflikten und Fehlern
- Beteiligung an Entscheidungen
- Vertrauen und psychologische Sicherheit
- Fairness und Zugehörigkeit
So wird sichtbar, ob die Unternehmenskultur Gesundheit stärkt oder zusätzliche Belastungen entstehen lässt.
Wir erfassen, ob die Arbeitsbedingungen eine sichere und gesunde Ausführung der Tätigkeit unterstützen.
Betrachtet werden unter anderem:
- Arbeitsplatz und Arbeitsmittel
- Lärm, Klima und störende Umgebungsbedingungen
- technische Systeme und Informationsmenge
- emotional belastende Situationen
- Konflikte, Belästigung oder Diskriminierung
- Arbeits- und Beinaheunfälle
Ziel ist es, körperliche, organisatorische und soziale Risiken im Arbeitsumfeld zu erkennen.
Dieser Bereich zeigt, wie sicher, nachvollziehbar und entwicklungsfähig die Arbeit erlebt wird.
Dazu gehören:
- Veränderungen und interne Kommunikation
- Beteiligungsmöglichkeiten
- Qualifikation und Weiterbildung
- Passung von Aufgaben und Fähigkeiten
- Arbeitsplatzsicherheit
- langfristige Arbeitsfähigkeit
So werden nicht nur aktuelle Belastungen, sondern auch wichtige Zukunftsthemen sichtbar.
Analyse für Führungskräfte
Die Führungskräfteanalyse berücksichtigt die besondere Doppelrolle von Führungskräften: die Verantwortung für die eigene Gesundheit und gleichzeitig für die Gesundheit und Leistungsfähigkeit des Teams.
Sie zeigt, wo persönliche Belastungen entstehen, wie sicher gesundheitsorientierte Führung bereits gelingt und welche Unterstützung Führungskräfte b
Hier wird gefragt, unter welchen Bedingungen die Führungskraft arbeitet und welche Verantwortung sie im Unternehmen trägt.
Dazu gehören unter anderem:
- Führungsebene und Verantwortungsbereich
- Größe und Zusammensetzung des Teams
- Erfahrung in der Führungsrolle
- Verbindung von Führungs- und Fachaufgaben
- vorhandene Entscheidungs- und Handlungsspielräume
So sollen die Ergebnisse passend zur tatsächlichen Führungsrolle und zum jeweiligen Arbeitsumfeld eingeordnet werden.
Hier wird betrachtet, wie gesund, belastbar und erholt sich Führungskräfte selbst erleben.
Dazu gehören unter anderem:
- allgemeiner Gesundheitszustand
- Energie und Konzentrationsfähigkeit
- Stress und emotionale Erschöpfung
- Schlaf, Pausen und Regeneration
- Abschalten nach der Arbeit
- Erreichbarkeit und persönliche Grenzen
- Selbstfürsorge und Vorbildfunktion
So soll sichtbar werden, ob die eigene Gesundheit ausreichend geschützt wird oder die Führungsaufgabe dauerhaft auf Kosten der persönlichen Erholung geht.
Hier wird gefragt, welche Anforderungen und Belastungssituationen mit der Führungsrolle verbunden sind.
Dazu gehören unter anderem:
- Arbeitsmenge und Zeitdruck
- Verantwortung und Entscheidungsdruck
- ungeplante Unterbrechungen
- widersprüchliche Erwartungen
- Konflikte und schwierige Entscheidungen
- Veränderungen und Unsicherheit
- Personalmangel und fehlende Ressourcen
- ständige Erreichbarkeit
- Rollenkonflikte zwischen Unternehmen und Team
So sollen Belastungen erkannt werden, die speziell aus der Führungsposition und der Verantwortung für andere entstehen.
Hier wird betrachtet, wie sicher Führungskräfte gesundheitliche Belastungen im Team erkennen und angemessen darauf reagieren können.
Dazu gehören unter anderem:
- frühe Anzeichen von Überlastung erkennen
- Belastungen wertschätzend ansprechen
- vertrauliche Gespräche sicher führen
- Aufgaben und Kapazitäten gesund verteilen
- Prioritäten setzen und Entlastung schaffen
- Pausen und Erholungszeiten ermöglichen
- Aufgaben vertrauensvoll delegieren
- Vereinbarungen und Veränderungen nachhalten
So soll sichtbar werden, wo gesundheitsorientierte Führung bereits gut gelingt und in welchen Bereichen mehr Sicherheit oder Unterstützung benötigt wird.
Hier wird gefragt, wie Führungskräfte Vertrauen, Wertschätzung und einen offenen Umgang mit Belastungen im Team gestalten.
Dazu gehören unter anderem:
- regelmäßiges und konstruktives Feedback
- Anerkennung und Wertschätzung
- offener Umgang mit Fehlern
- psychologische Sicherheit
- Vertrauen und Kommunikation
- Konfliktfähigkeit
- gesundes Arbeiten als Führungskraft vorleben
So soll erkannt werden, ob Mitarbeiter Probleme und Überlastung frühzeitig ansprechen können und ob die Führungskultur Gesundheit aktiv unterstützt.
Hier wird betrachtet, welche Unterstützung Führungskräfte selbst im Unternehmen erhalten.
Dazu gehören unter anderem:
- Rückendeckung bei schwierigen Entscheidungen
- klare Ziele und Verantwortlichkeiten
- Unterstützung durch Vorgesetzte oder Geschäftsleitung
- kollegialer Austausch auf Augenhöhe
- interne und externe Anlaufstellen
- Coaching, Supervision und Schulungen
- Konfliktberatung und organisatorische Entlastung
So soll sichtbar werden, welche Strukturen Führungskräfte benötigen, um langfristig gesund, sicher und wirksam führen zu können.
Ganzheitliche Gesundheitsanalyse für Mitarbeiter
Individuell zusammenstellbare Zusatzmodule
Auf Wunsch ergänzen wir die psychische Gefährdungsbeurteilung um eine umfassendere Analyse der Mitarbeitergesundheit. Die zusätzlichen Module werden passend zur Branche, Tätigkeit und Zielsetzung des Unternehmens zusammengestellt.
Hier wird gefragt, wie die Mitarbeiter ihren aktuellen Gesundheitszustand einschätzen und ob Beschwerden oder Einschränkungen bestehen.
Dazu gehören unter anderem:
- allgemeines Gesundheitsempfinden
- aktuelle Beschwerden und Schmerzen
- Häufigkeit und Stärke der Beschwerden
- Einschränkungen im Alltag oder bei der Arbeit
- gesundheitliche Entwicklung
- bisherige medizinische oder therapeutische Abklärung
So soll sichtbar werden, wo gesundheitlicher Unterstützungsbedarf besteht und welche Themen frühzeitig aufgegriffen werden sollten.
Hier wird betrachtet, wie aktiv die Mitarbeiter im Alltag sind und welchen körperlichen Anforderungen sie bei der Arbeit ausgesetzt sind.
Dazu gehören unter anderem:
- Bewegung und sportliche Aktivität
- langes Sitzen oder Stehen
- Heben, Tragen und körperlich schwere Tätigkeiten
- einseitige oder wiederkehrende Bewegungen
- Bewegungspausen
- persönliche körperliche Leistungsfähigkeit
So sollen Bewegungsmangel, Überlastungen und mögliche Ansatzpunkte für Prävention, Training oder Ergonomie erkannt werden.
Hier wird gefragt, wie gut der Arbeitsplatz und die vorhandenen Arbeitsmittel eine gesunde und sichere Tätigkeit unterstützen.
Dazu gehören unter anderem:
- Arbeitsplatzgestaltung
- Anpassung von Arbeitsflächen und Geräten
- Körperhaltungen und Bewegungsabläufe
- ergonomisches Wissen
- Lärm, Klima und Luftqualität
- körperlich belastende Arbeitsbedingungen
So soll deutlich werden, wo Arbeitsplätze angepasst und gesundheitliche Belastungen reduziert werden können.
Hier wird betrachtet, wie gut sich die Mitarbeiter von beruflichen und privaten Belastungen erholen können.
Dazu gehören unter anderem:
- Schlafdauer und Schlafqualität
- Müdigkeit und Energie
- persönliches Stresslevel
- innere Anspannung und emotionale Erschöpfung
- Konzentration und Abschalten
- Pausen, Freizeit und Erholung
So soll erkannt werden, ob Belastung und Regeneration noch in einem gesunden Verhältnis stehen.
Hier wird gefragt, wie die Ernährung im Alltag und während der Arbeitszeit gestaltet ist.
Dazu gehören unter anderem:
- Regelmäßigkeit der Mahlzeiten
- ausgewogene Ernährung
- Obst, Gemüse und ballaststoffreiche Lebensmittel
- Trinkmenge
- stark verarbeitete Lebensmittel und zuckerhaltige Getränke
- Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln
So sollen Gewohnheiten sichtbar werden, die Energie, Leistungsfähigkeit und langfristige Gesundheit beeinflussen können.
Hier wird sensibel betrachtet, ob bestimmte Konsum- oder Verhaltensweisen die Gesundheit, Erholung oder Leistungsfähigkeit beeinflussen.
Dazu gehören unter anderem:
- Nikotin und Alkohol
- Koffein und Energy-Drinks
- Medikamente oder andere Substanzen
- digitale Medien und Gaming
- Glücksspiel und Wetten
- schwer kontrollierbare Gewohnheiten
So sollen mögliche Risiken frühzeitig erkannt und passende Präventions- oder Unterstützungsangebote entwickelt werden – ohne einzelne Mitarbeiter zu bewerten.
Hier wird gefragt, wie sich die aktuelle Gesundheit auf die tägliche Arbeit und die langfristige Leistungsfähigkeit auswirkt.
Dazu gehören unter anderem:
- gesundheitlich bedingte Einschränkungen
- Leistungsfähigkeit während der Arbeit
- Fehlzeiten
- persönliche Belastbarkeit
- soziale Unterstützung
- Einschätzung der zukünftigen Arbeitsfähigkeit
So sollen gesundheitliche Risiken frühzeitig erkannt und vorhandene Stärken gezielt unterstützt werden.
Hier wird betrachtet, welche Veränderungen sich die Mitarbeiter wünschen und welche Angebote sie tatsächlich nutzen würden.
Dazu gehören unter anderem:
- persönliche Gesundheitsziele
- Veränderungsbereitschaft
- gewünschte Unterstützung
- verfügbare Zeit
- bevorzugte Maßnahmen und Angebote
So können Gesundheitsmaßnahmen geplant werden, die zum tatsächlichen Bedarf der Mitarbeiter passen und im Alltag auch angenommen werden.
Auswerten und präsentieren
Ergebnisse, mit denen Unternehmen arbeiten können.
Wir führen alle Angaben anonymisiert zusammen und bereiten die Ergebnisse übersichtlich nach Themen und Arbeitsbereichen auf.
Klar auswerten
Die Analyse zeigt:
- vorhandene Stärken und Ressourcen
- relevante Belastungsbereiche
- Unterschiede zwischen Tätigkeiten und Teams
- priorisierte Handlungsfelder
- mögliche gesundheitliche Risiken
Verständlich präsentieren
Die Ergebnisse werden nicht nur als Bericht übergeben, sondern persönlich mit der Unternehmensleitung besprochen.
Gemeinsam klären wir:
- Wo besteht konkreter Handlungsbedarf?
- Welche Themen haben Priorität?
- Was kann kurzfristig verbessert werden?
- Welche Veränderungen benötigen mehr Zeit?
Konkret empfehlen
Aus den Ergebnissen entwickeln wir erste Maßnahmenempfehlungen – passend zum Unternehmen, zur Belegschaft und zu den vorhandenen Ressourcen.
Das Unternehmen erhält:
- eine strukturierte Gesamtauswertung
- die dokumentierte psychische Gefährdungsbeurteilung
- priorisierte Handlungsfelder
- konkrete Empfehlungen
- eine klare Grundlage für die weitere Planung
Analyse abgeschlossen. Jetzt wird Gesundheit planbar.
Die Ergebnisse zeigen, wo Handlungsbedarf besteht.
Im nächsten Schritt entscheiden wir, was umgesetzt wird und wie die Maßnahmen sinnvoll ineinandergreifen.